Freiherr von Falkenstein, Bischof von Csanád Euseb Anton Adalbert

Der Spross einer Breisgauer Adelsfamilie wurde von seinen Eltern früh für den geistlichen Stand bestimmt. Im Fürststift Kempten erwarb er sich die Gunst seines älteren Verwandten, des Fürstabts Rupert von Bodman, der beabsichtigte ihn zu seinem Nachfolger aufzubauen. Damit stieß er jedoch auf den erfolgreichen Widerstand des auf seine Wahlfreiheit pochenden Konvents. 1730 wurde Adalbert von Falkenstein schließlich zum Bischof von Csanád ernannt und nahm seinen Sitz in Temeschwar. Bleibende Verdienste erlangte er dort durch den tatkräftigen Wiederaufbau seiner von den Verwüstungen der Türkenzeit gezeichneten Diözese.

Quelle
Bayern-Ungarn Tausend Jahre, Bayerische Landesausstellung 2001