Dr. phil. Fritz Pirkl

Sohn des Bahnbeamten Georg Pirkl (1889-1958). 1934 Übersiedlung nach Nürnberg. Studium der Germanisitik, Geschichte und Psychologie an den Universitäten Erlangen, Würzburg und München; 1952 Promotion zum Dr. phil. Frühes Engagement in der katholischen Jugendbewegung. 1945 Mitbegründer der CSU in Nürnberg. 1952-59 Abgeordneter im Nürnberger Stadtrat. Ab 1958 Abgeordneter im Bayerischen Landtag. 1964-66 Staatssekretär der Bayerischen Staatsregierung, 1964-84 Minister für Arbeit und Sozialordnung. 1984 Wechsel ins Europaparlament. Langjähriger Vorsitzender der Arbeitnehmer-Union in Bayern. 1967 erster Vorsitzender der neu gegründeten Hanns-Seidel-Stiftung. Besondere Verdienste um die Verbesserung der Krankenhausversorgung, die Berufliche Bildung und die Familienförderung in Bayern. (ch)

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006