Prof. Dr. phil. et theol. von Heinrich Karl Alexander von Hänlein

Sohn des Ansbachischen Lehenspropstes Christoph Ferdinand Hänlein. Ab 1772 Besuch des Gymnasiums in Ansbach. 1782 Studium der Theologie, Philosophie und Philologie an der Universität Erlangen, 1784 an der Universität Göttingen; hier 1786 Theologischer Repetent, 1788 Promotion zum Dr. phil. 1789 ao. Professor und Inhaber des Akademischen Predigeramtes in Erlangen. 1795 Promotion zum Dr. theol. 1801-03 Konsistorialrat in Erlangen unter Entbindung von seinen Amtsgeschäften als Professor. 1803 Mitglied des Konsistoriums und Stiftsprediger in Ansbach. 1808 erster ordentlicher Oberkirchenrat des neu errichteten protestantischen Oberkonsistoriums in München; 1818 dessen Direktor. Bedeutend v.a. als Kanzelredner und akademischer Lehrer, weniger als Schriftsteller. (ch)

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006