Karl Gottfried Scharold

Sohn eines Bäckers. Nach Philosophie- und Rechtsstudium iuris practicus an der Amtskellerei in Schlüsselfeld. 1795 Notar beim Reichtsgrafen v. Etzdorf. 1796 Fürstbischöflich-Würzburgischer Regierungskanzlist. 1802 Zweiter Sekretär bei der Bayerischen Landesdirektion. 1806 Sekretär (Staatsrat) bei der neuen Großherzoglich Würzburgischen Regierung, 1814 Legationsrat. 1815 beim zweiten Übergang Würzburgs an Bayern außer Dienst gestellt. Zeitweise Sekretär, 1819 Ordnung der Archivalien des aufgelösten Domkapitels in der Neubaukirche. Redakteur verschiedener Zeitungen. 1832-46 sehr engagiert im Historischen Verein von Unterfranken und Aschaffenburg, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Region. (ch)

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006