Prof. Dr. Ferdinand Regelsberger

Sohn des Gunzenhausener Landrichters Friedrich Michael Regelsberger. Ausbildung in Gunzenhausen und Ansbach. Rechtsstudium in Erlangen und Leipzig. 1857 Promotion zum Dr. iur. in Erlangen und Tätigeit als Privatdozent ebenda. 1858 Vertrauensmann des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Als Nachfolger Dernburgs 1862 ao., 1863 o. Professor an der ETH in Zürich. 1868 als Nachfolger Iherings o. Professor in Gießen. 1872-81 Ordniarius für Römisches Recht in Würzburg, danach in Breslau, ab 1884 in Göttingen. Ablehnung eines Rufes nach Bonn. Mitherausgeber von 'Iherings Jahrbüchern für die Dogamtik des Bürgerlichen Rechtes'. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen. (ch)

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006