Johann Georg Ritter von Steidle Johann Georg Steidle

1840-1844: Besuch von Lateinschule und Gymnasium in Dillingen/Donau. 1846-1848: Jurastudium an der Universität Würzburg. Okt. 1849-Okt. 1850: Praktikant bei der Justiz und Verwaltungsbehörde in Rothenfels a. Main/Ufr. Dez. 1850-Dez. 1858: Tätigkeit Steidles als Konzipient bei den Würzburger Advokaten Mohr und Zorn. 12.08.1859: Verleihung einer Advokatur in Würzburg durch das bayerische Innenministerium. Steidle wird als Strafverteidiger tätig. 31.01.1860: Heirat Steidles mit Sophia Franziska Maria-de-la-Luz Lang. 1863/64: Öffentliches Auftreten in der Schleswig-Holstein-Krise. 21.07.1884: Wahl Steidles zum 1. Bürgermeister von Würzburg mit 21 von 35 Stimmen. 11.08.1887 Wiederwahl Steidles zum 1. Bürgermeister und damit Bestätigung Steidles im Amt auf Lebenszeit. 1888-1894: Steidle fungiert als Vertreter der Stadt Würzburg im Landrat (heute Bezirkstag) von Unterfranken. 27.12.1890: Verleihung des bayerischen Michaelsordens 4. Klasse an Steidle. Juli 1895: Verleihung des Ritterkreuzes des Kgl. Verdienstordens an Steidle durch den Prinzregenten, damit verbunden die Möglichkeit zur Erhebung in den persönlichen Adelsstand. 31.12.1899: Rücktritt vom Amt des 1. Bürgermeisters.

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006