Hans Knappertsbusch

    • Sohn eines Spirituosenfabrikantn
    • Besuch musikwissenschaftlicher Vorlesungen in München und Bonn
    • Musikstudium am Konservatorium in Köln
    • 1909 Kapellmeister in Mülheim a.d. Ruhr, Bochum, Elberfeld und Leipzig
    • 1909-1912 Assistent unter Festspielleiter Siegfried Wagner und Dirigent Hans Richter in Bayreuth
    • 1912 Kapellmeister am Kölner Stadttheater
    • 1913 Operndirektor in Elberfeld
    • 1919 Generalmusikdirektor in Dessau
    • 1922-1935 Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München, 1935 als "politisch unzuverlässig" von dieser Position abgesetzt und mit Arbeitsverbot belegt
    • 1936-1945 ständiger Gastdirigent an der Wiener Staatsoper, zahlreiche Tourneen mit den Wiener Philharmonikern
    • 1937 erstmals Dirigent bei den Salzburger Festspielen
    • nach 1945 Dirigent bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen
    • 1948-1950 Leiter der Bamberger Symphoniker
    • 1951 Bayreuther Festspieldirigent
    • 1953 Ehrenbürger der Stadt Bayreuth
    • 1954 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München auf Lebenszeit
    • Sah die Hauptaufgabe seines Wirkens in der werkgetreuen Interpretation von Wagners Musikdramen.

    Studium an der Musikhochschule Köln. Bühnenassistent bei den Bayreuther Festspielen unter H. Richter. 1912 Opernchef in Elberfeld. 1918 an der Oper in Leipzig, dann Generalmusikdirektor in Dresden. 1922 Generalmusikdirektor an der Staatsoper München als Nachfolger von Bruno Walter. 1935 Dirigierverbot. Ab 1936 Kommissarischer Leiter der Wiener Staatsoper, zahlreiche Reisen mit den Wiener Philharmonikern. 1945 kurzzeitig Rückkehr nach München. Ehrenmitglied der Bayerischen Staatsoper. Sieht die Hauptaufgabe seines Wirkens in der werkgetreuen Interpretation von Wagners Musikdramen.

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006
Vom neuen zum modernen Bayern. Eine Ausstellung der Bayerischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und den Staatlichen Archiven in Bayern