Michael Doeberl

  • geboren am 15. Januar 1861 in Waldsassen
  • gestorben am 24. März 1928 in Partenkirchen
  • Historiker, Lehrer, Hochschullehrer
  • 1872-1880 Besuch des Gymnasiums in Metten
  • nach 1880 Geschichts- und Sprachenstudium an der Universität München, anschließend Gymnasiallehrer in Passau und München
  • 1887 Promotion in Erlangen über die "Reichsunmittelbarkeit und Schutzverhältnisse der ehemaligen Cisterzienserabtei Waldsassen in den drei ersten Jahrhunderten ihres Bestehens"
  • 1894 Habilitation in München über "Die Markgrafschaft und die Markgrafen auf dem bayerischen Nordgau"
  • ab 1899 Gymnasialprofessor der philologisch-historischen Fächer am Münchner Kadettenkorps
  • seit 1903 außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 1904 Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität München
  • 1908/09 Berufung als Regierungs- und Studienrat in die Ministerialabteilung für das Höhere Schulwesen des Bayerischen Kultusministeriums
  • 1914 Ministerialrat
  • seit 1916 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 1917-1928 Lehrstuhl für Landesgeschichte der Universität München
  • ab 1917 Geheimer Hofrat und Vorsitzender des Historischen Vereins für Oberbayern
  • 1926 Ernennung zum Geheimrat
  • 1927 Errichtung der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaft sowie Gründung der Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte
  • Werke (in Auswahl): Entwickelungsgeschichte Bayerns (1906), Zur Geschichte der bayerischen Schulpolitik im 19. Jahrhundert (1912), Bayern und die wirtschaftliche Einigung Deutschlands (1915), Bayern und Deutschland im 19. Jahrhundert (1917), Ein Jahrhundert bayerischen Verfassungslebens (1918), Bayern und Deutschland (3 Bde., 1922-1926), Rheinbundverfassung und bayerische Konstitution (1924), König Ludwig I., der zweite Gründer der Ludwig-Maximilians-Universität (1926)