Rudolf Christian Karl Diesel

     

    • 1870 Bronzemedaille der "Société pour l'Instruction Elémentaire" für hervorragende Leistungen. Übersiedlung zu seinem Onkel nach Augsburg nach der Ausweisung von Nichtfranzosen aus Frankreich während des deutsch-französischen Krieges
    • 1872 Eintritt in die königlich bayerische Kreisgewerbsschule in Augsburg
    • 1875 Abschluss der Industrieschule als Jahrgangsbester, anschließend Studium an der Technischen Hochschule (Polytechnikum) in München
    • 1878 Veröffentlichung erster wissenschaftlicher Schriften, Entwicklung von Plänen für eine Dampfmaschine mit höchstem Wirkungsgrad
    • 1880 Abschlussexamen mit der besten Leistung seit dem Bestehen der Technischen Hochschule
    • ab 1881 Direktor der Lindeschen Eisfabrik in Paris, Beginn der Zusammenarbeit mit Heinrich von Buz, dem Direktor der Augsburger Maschinenfabrik (später MAN). Diesel erhält sein erstes Patent auf ein Verfahren zur Herstellung von Klareis in Flaschen
    • 1884-1887 Konkretisierung der Pläne für einen Ammoniak-Absorptionsmotor für das Kleingewerbe
    • 1890 Übersiedlung nach Berlin, Vorstand der Aktiengesellschaft für Markt- und Kühlhallen
    • 1892 Patentierung einer Verbrennungskraftmaschine beim kaiserlichen Patentamt zu Berlin
    • 1893-1897 Entwicklung des Dieselmotors in der Maschinenfabrik Augsburg unter Beteiligung der Firma Krupp, dabei weitere Patentanmeldungen und stetige Verbesserung der Verbrennungskraftmaschine
    • 1897 Pläne zum Bau eines Luftschiffs
    • 1898 Gründung der Dieselmotorenfabrik Augsburg
    • 1900 Gründung der Diesel Engine Company in England
    • 1901 Übersiedlung nach München
    • 1903 Bau erster Schiffsdieselmotoren
    • 1904 und 1912 Reisen in die USA, wo Diesel triumphal gefeiert wird
    • ab 1908 Bau der ersten Klein-Dieselmotoren, Diesellastwagen und Diesellokomotiven
    • 1912 Stapellauf des ersten Dieselgroßdampfschiffes