Dr. Hans Philipp Werner Freiherr von Aufseß

    • 1817-1822 Jurastudium in Erlangen, Aufnahme in die Burschenschaften
    • Tätigkeit in der historischen Forschung neben derVerwlatung seines Gutes Aufseß
    • Gründung des "Anzeigers für Kunde des Deutschen Mittelalters"
    • nach dem Tod des Vaters Sichtung des Familienarchivs und Plan zur Abfassung einer Familiengeschichte, daneben Anlage einer beachtlichen Sammlung von Altertümern
    • 1830 Ansuchen König Ludwigs I., seine Sammlung zur öffentlichen Anschauung und Belehrung auszustellen
    • 1832 Übersiedlung nach Nürnberg, Veröffentlichung von Geschichtsquellen und Gründung eines "Anzeigers für Kunde des Deutschen Mittelalters" (später "Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit")
    • 1837 Mitglied der Kammer der Abgeordneten (für den Obermainkreis/Klasse I)
    • 17.8.1852 Gründung des Germanischen Museums (später Nationalmuseums) in Nürnberg
    • 1856/57 Kauf des Kartäuserklosters und Eröffnung des Museums am 11.9.1857
    • 1862 Rücktritt von der Museumsleitung und Kauf eines Guts in Kreßbronn am Bodensee
    • 1868 Gründungsmitglied des Vereins für die Geschichte des Bodensees
    • 1872 Bei der Eröffnungsfeier der Universität Straßburg von jungen Leuten für einen Franzosenfreund gehalten und schwer misshandelt. Aufseß erliegt seinen Verletzungen.
    • Werke (Auswahl): Historische Entwicklung der kirchlichen Verhältnisse zu Aufseß (1842), Das Germanische Museum und seine nationalen Ziele (1869)

Quelle
200 Jahre Franken in Bayern / Handwerk im modernen Franken, Bayerische Landesausstellung 2006
Ausstellung Bayern-Bilder, 2001
Vom neuen zum modernen Bayern. Eine Ausstellung der Bayerischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und den Staatlichen Archiven in Bayern
Geschichte des Bayerischen Parlaments seit 1819