Biografien
Menschen aus Bayern

Werner Karl Heisenberg Physiker, Hochschullehrer

geboren: 05.12.1901, Würzburg
gestorben: 01.02.1976, München

  • Sohn des Byzantinisten August Heisenberg
  • Gymnasium in Würzburg; ab 1920 Studium der Physik bei Arnold Sommerfeld in München
  • 1923 Promotion mit der Dissertation "Über Stabilität und Turbulenz von Flüssigkeitsströmen"
  • 1924 Habilitation bei Max Born in Göttingen
  • 1924/25 Studienaufenthalt bei Niels Bohr in Kopenhagen
  • 1924-1927 Begründung der Quantenmechanik zusammen mit Max Born und Pascual Jordan
  • 1927-1941 Professor an der Universität Leipzig und Leiter des Theoretisch-Physikalischen Institutes in Leipzig
  • 1933 Nachträgliche Verleihung des Nobelpreises 1932 für Physik, Max-Planck-Medaille
  • Nach 1932 Entwicklung einer "Theorie der Atomkerne"
  • während des Zweiten Weltkriegs Mitarbeit am Uranprojekt der deutschen Reichsregierung
  • 1942-1945 Direktor des Kaiser-Wilhelm Instituts für Physik in Berlin
  • 1945/46 Internierung in England
  • 1948-1970 Professor und Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik, bis 1955 in Göttingen, dann in München
  • seit 1949 Präsident des Forschungsrates, 1951 umbenannt in Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • ab 1952 Vizepräsident des Europäischen Rates für Kernphysikalische Forschung
  • in den 1950ern Entwicklung der sog. Spinortheorie der Elementarteilchen (Heisenbergsche Weltformel)
  • 1953-1975 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn
  • Werke (Auswahl): Über quantentheoretische Umdeutung kinematischer und mechanischer Beziehungen (1925), Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie (1928), Wandlungen in den Grundlagen der Naturwissenschaft (1935), Schritte über Grenzen (1971)