Biografien
Menschen aus Bayern

Werner Joseph Egk (eigentlich Mayer) Komponist

17.05.1901, Auchsesheim b. Donauwörth
10.07.1983, Inning am Ammersee

  • Besuch des Gymnasiums bei St. Stephan in Augsburg, erster Musikunterricht am Augsburger Konservatorium
  • 1920-1925 Studium in Frankfurt am Main und in München, unter anderem bei Carl Orff
  • 1925-1927 Kuraufenthalt in Italien angesichts einer Lungenkrankheit
  • seit 1928 erste Kompositionsaufträge durch deutsche Rundfunksender in Berlin und München sowie Abfassung zahlreicher Hörspielmusiken und so genannter Funkopern
  • 1933 Komposition der Musik zu Kurt Eggers nationalem Festspiel "Job, der Deutsche"
  • ab Mitte der 1930er Jahre verstärkte Hinwendung zum Musiktheater
  • 1935 Uraufführung der ersten Oper "Die Zaubergeige"
  • 1936 Goldmedaille für die "Olympische Festmusik"
  • 1936-1941 Kapellmeister der Berliner Staatsoper
  • nach 1941 Dirigent der Oper in Frankfurt am Main, Fachschaftsleiter der Komponisten der Reichsmusikkammer, Mitarbeit im Beirat der Urheberrechtsorganisation STAGMA (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte)
  • 1948 Uraufführung des Balletts "Abraxas" in der Münchner Staatsoper (Aufführungsverbot wegen "Unsittlichkeit" durch den bayerischen Kultusminister Alois Hundhammer)
  • ab 1949 Mitglied im Beirat der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte und mechanische Vervielfältigungsrechte), später Aufsichtsratsvorsitzender
  • 1950-1953 Professur für Komposition und Direktor der Berliner Musikhochschule, anschließend wieder als freier Komponist in Oberbayern ansässig
  • seit 1954 Vorsitzender des Komponistenverbands
  • 1969-1971 Direktor des Deutschen Musikrats
  • 1973 Ehrenbürger der Stadt Donauwörth
  • 1976-1978 Vorsitzender der CISAC (Confédération Internationale des Sociétés d`Auteurs et Compositeurs)
  • Werke in Auswahl: 91 Tage Zeitgeschehen (1930), Columbus (1932), Geigenmusik und Orchester (1936), Peer Gynt (1937/38), Joan von Zarissa (1939/40), Jungens (Filmmusik 1941), Sonate für Klavier (1948), Orchestersonaten (1948/69), 17 Tage und 4 Minuten (1948/66), Irische Legende (1951/55), Variationen über ein karibisches Thema (1959)

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