Sohn von Johann Lang von Wellenburg und Margaretha Sulzer.
Matthäus Lang von Wellenburg erlangte 1511/12 die Kardinalswürde und war von 1519 bis 1540 Erzbischof von Salzburg. Lang gehörte zu den engsten Mitarbeitern Kaiser Maximilians I. und war für diesen in unterschiedlichen diplomatischen Aufgaben tätig.
Matthäus Lang stammte aus einer verarmten Augsburger Patrizierfamilie. Sein Studium absolvierte er in Ingolstadt und Tübingen sowie ab 1493 in Wien. Nachdem er anfangs in der Kanzlei des Erzbischofs von Mainz, Berthold von Henneberg, beschäftigt war, trat er 1494 in den Dienst Kaiser Maximilians I. Beim Kaiser genoss Matthäus schon bald eine herausragende Stellung. 1498 wurde er Kammersekretär und in den Adelsstand erhoben, so dass er sich von da an "Lang von Wellenburg" nannte.
1501 wurde er Erster Rat und damit enger Mitarbeiter Kaiser Maximilians. Dadurch wurde es ihm möglich, größere Geldsummen zu erwerben sowie zahlreiche Pfründen anzuhäufen, wie beispielsweise die besonders einträglichen an den Dompropsteien von Augsburg und Konstanz. Ab 1501 war er Koadjutor des Bischofs von Gurk (Kärnten), von 1505 bis 1523 hatte er dort selbst das Bischofsamt inne. Als wichtigster Diplomat des Kaisers vermittelte Matthäus Lang von Wellenburg 1508 die "Liga von Cambrai". Außerdem konnte Lang Kaiser Maximilian 1512 zur Teilnahme am V. Lateranskonzil überreden.
Als Langs erfolgreichste diplomatische Tat gilt sein Beitrag 1515 zum habsburgisch-jagiellonischen Heiratsvertrag von Wien. Durch die darin vereinbarte Doppelhochzeit zwischen den beiden Dynastien kamen 1526 Ungarn und Böhmen an das Haus Habsburg.
Nachdem Matthäus Lang 1519 die Kaiser-Wahl Karls V. geleitet hatte, wurde er von diesem wiederum mit verschiedenen Ämtern betreut. Als im gleichen Jahr der erzbischöfliche Stuhl von Salzburg vakant wurde, konnte sich Lang mit der Unterstützung des Kaisers - zuerst gegen den Willen des Domkapitels - die Bischofswürde und damit eines der reichsten geistlichen Fürstentümer sichern. Erst in diesem Zusammenhang empfing er am 24. und 25. September 1519 im Dom von Salzburg die Priester- und die Bischofsweihe. 1521 wurde Lang von Kaiser Karl das spanische Bistum Cartagena-Murcia vermittelt.
Wie zu den Habsburgern pflegte Lang auch zu Rom gute Beziehungen. Im Jahr 1529 bekam er vom Papst den Ehrentitel eines "Primas Germaniae" verliehen.
Zu Beginn der Reformation zeigte sich Lang gegenüber Luther eher abwartend, doch als Mitglied des von Karl V. eingesetzten Reichsregiments in Nürnberg trat er 1521 bis 1523 als erklärter Gegner der Reformation auf. Vor allem gegen lutherische Prädikanten und Wiedertäufer ergriff er strenge Maßnahmen.
Da 1523 ein Aufruhr der Bürgerschaft sowie 1525/26 der Bauernkrieg in Salzburg zu schweren Erschütterungen geführt hatte, war Matthäus Lang gezwungen von Bayern und dem Schwäbischen Bund Hilfe anzunehmen. Dafür musste er im Gegenzug hohe Reparationszahlungen leisten.
Durch eine umfangreiche Gesetzgebung (u. a. 1524 Stadt- und Polizeiordnung, Waldordnung, Bergwerksordnung) bereitete Lang in Salzburg den landesfürstlichen Absolutismus vor.
Matthäus Lang, der als Freund und Förderer des Humanismus galt, war auch den Wissenschaften und der Kunst gegenüber aufgeschlossen. Bekannt war er ebenso für seine prächtige Hofhaltung. Aus seiner Beziehung mit der Augsburgerin Sibylla Miller in den Jahren von 1490 bis 1495 stammen drei Söhne.
Matthäus Lang von Wellenburg erlangte 1511/12 die Kardinalswürde und war von 1519 bis 1540 Erzbischof von Salzburg. Lang gehörte zu den engsten Mitarbeitern Kaiser Maximilians I. und war für diesen in unterschiedlichen diplomatischen Aufgaben tätig.
Matthäus Lang stammte aus einer verarmten Augsburger Patrizierfamilie. Sein Studium absolvierte er in Ingolstadt und Tübingen sowie ab 1493 in Wien. Nachdem er anfangs in der Kanzlei des Erzbischofs von Mainz, Berthold von Henneberg, beschäftigt war, trat er 1494 in den Dienst Kaiser Maximilians I. Beim Kaiser genoss Matthäus schon bald eine herausragende Stellung. 1498 wurde er Kammersekretär und in den Adelsstand erhoben, so dass er sich von da an "Lang von Wellenburg" nannte.
1501 wurde er Erster Rat und damit enger Mitarbeiter Kaiser Maximilians. Dadurch wurde es ihm möglich, größere Geldsummen zu erwerben sowie zahlreiche Pfründen anzuhäufen, wie beispielsweise die besonders einträglichen an den Dompropsteien von Augsburg und Konstanz. Ab 1501 war er Koadjutor des Bischofs von Gurk (Kärnten), von 1505 bis 1523 hatte er dort selbst das Bischofsamt inne. Als wichtigster Diplomat des Kaisers vermittelte Matthäus Lang von Wellenburg 1508 die "Liga von Cambrai". Außerdem konnte Lang Kaiser Maximilian 1512 zur Teilnahme am V. Lateranskonzil überreden.
Als Langs erfolgreichste diplomatische Tat gilt sein Beitrag 1515 zum habsburgisch-jagiellonischen Heiratsvertrag von Wien. Durch die darin vereinbarte Doppelhochzeit zwischen den beiden Dynastien kamen 1526 Ungarn und Böhmen an das Haus Habsburg.
Nachdem Matthäus Lang 1519 die Kaiser-Wahl Karls V. geleitet hatte, wurde er von diesem wiederum mit verschiedenen Ämtern betreut. Als im gleichen Jahr der erzbischöfliche Stuhl von Salzburg vakant wurde, konnte sich Lang mit der Unterstützung des Kaisers - zuerst gegen den Willen des Domkapitels - die Bischofswürde und damit eines der reichsten geistlichen Fürstentümer sichern. Erst in diesem Zusammenhang empfing er am 24. und 25. September 1519 im Dom von Salzburg die Priester- und die Bischofsweihe. 1521 wurde Lang von Kaiser Karl das spanische Bistum Cartagena-Murcia vermittelt.
Wie zu den Habsburgern pflegte Lang auch zu Rom gute Beziehungen. Im Jahr 1529 bekam er vom Papst den Ehrentitel eines "Primas Germaniae" verliehen.
Zu Beginn der Reformation zeigte sich Lang gegenüber Luther eher abwartend, doch als Mitglied des von Karl V. eingesetzten Reichsregiments in Nürnberg trat er 1521 bis 1523 als erklärter Gegner der Reformation auf. Vor allem gegen lutherische Prädikanten und Wiedertäufer ergriff er strenge Maßnahmen.
Da 1523 ein Aufruhr der Bürgerschaft sowie 1525/26 der Bauernkrieg in Salzburg zu schweren Erschütterungen geführt hatte, war Matthäus Lang gezwungen von Bayern und dem Schwäbischen Bund Hilfe anzunehmen. Dafür musste er im Gegenzug hohe Reparationszahlungen leisten.
Durch eine umfangreiche Gesetzgebung (u. a. 1524 Stadt- und Polizeiordnung, Waldordnung, Bergwerksordnung) bereitete Lang in Salzburg den landesfürstlichen Absolutismus vor.
Matthäus Lang, der als Freund und Förderer des Humanismus galt, war auch den Wissenschaften und der Kunst gegenüber aufgeschlossen. Bekannt war er ebenso für seine prächtige Hofhaltung. Aus seiner Beziehung mit der Augsburgerin Sibylla Miller in den Jahren von 1490 bis 1495 stammen drei Söhne.