Biografien
Menschen aus Bayern

Hugo Karpf Schneider

geboren: 17.01.1895, Wüstenzell b.Marktheidenfeld
gestorben: 19.07.1994, Aschaffenburg

  • Schneiderlehre
  • 1912-1915 Wanderjahre
  • 1912 Eintritt in die Christlichen Gewerkschaften, aktiv in der katholischen Gesellen- und Arbeitervereinsbewegung
  • 1915-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg
  • 1918-1919 in britischer Kriegsgefangenschaft
  • 1922-1933 Gewerkschaftssekretär
  • 1922-1923 Angestellter des Verbands Christlicher Arbeitnehmer des Bekleidungsgewerbes, seit 1924 auch Mitglied des Zentralvorstands
  • 1925 Mitbegründer der Christlich-Sozialen Partei in Unterfranken
  • ab 1927 Mitglied der Bayerischen Volkspartei (BVP)
  • 1932-1933 Mitglied des Deutschen Reichstags, 1933 entlassen
  • 1933-1939 als Hilfsarbeiter und Zuschneider in einer Kleiderfabrik tätig
  • 1939-1945 im Zweiten Weltkrieg zur Wehrmachtsverwaltung eingezogen
  • 31.05.1945 Mitbegründer des ADGB Aschaffenburg
  • 1945-1949 Sekretär beim Bayerischen Gewerkschaftsbund, Ortausschuss Aschaffenburg
  • Mitglied des Hauptvorstands der Gewerkschaft Texil/Bekleidung
  • Bis 1960 aktive Gewerkschaftsarbeit
  • 1945 Mitbegründer der CSU in Aschaffenburg und deren Vorsitzender
  • 1946 Stadtrat in Aschaffenburg und CSU-Fraktionsvorsitzender sowie Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung
  • 1947-1948 Mitglied des Wirtschaftsrats, als Schriftführer Mitglied des Präsidiums
  • 1949-1957 Mitglied des Deutschen Bundestags, als Schriftführer Mitglied des Präsidiums
  • 1957-1963 erneut Stadtrat und stellvertretender CSU-Fraktionsvorsitzender in Aschaffenburg
  • Ehrenvorsitzender der CSU Aschaffenburg
  • Richter am Bundesarbeitsgericht
  • 1985 Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Aschaffenburg
  • Veröffentlichungen zur Geschichte der Christlichen Gewerkschaftsbewegung