Sohn von Hans (IV.) Schowinger und Elisabeth von Kienberg.
Der St. Gallener Bürger Bartholomäus Schowinger war durch Geschäfte im Eisenhandel zu großem Reichtum gelangt. Intensive Geschäftskontakte pflegte er vor allem mit seinem Bruder, der in München Handelsherr war. Außerdem machte sich Schowinger als Förderer der Wissenschaften einen Namen.
Die Familie der Schowinger (auch Schobinger) war seit dem 14. Jahrhundert im Dienst der Abtei St. Gallen zu Ansehen gelangt.
Die Söhne des Hans Schowinger, der ebenfalls in St. Gallen arbeitete, ließen sich Anfang des 16. Jahrhunderts an verschiedenen Orten nieder. Heinrich (1489-1537) zog beispielsweise nach München, wo er eine Bürgerstochter heiratete und als Handelsherr tätig wurde und damit die Münchner Linie der Familie begründete.
Sein jüngerer Bruder Bartholomäus Schowinger erwarb durch seine Heirat mit der Tochter des St. Gallener Zunftmeisters Michael Schappeler 1525 das Bürgerrecht der Stadt. Bartholomäus Schowinger, der zweiunddreißig Jahre lang (1550-82) Mitglied des Stadtrats war, kam durch Eisenhandel zu großem Reichtum. Für die Zeit zwischen 1521 und 1530 sind seine ersten Geschäftsverbindungen mit seinem Bruder Heinrich in München bezeugt, woraus sich die Schobinger'sche Handelsgesellschaft entwickelte. Der Handelsherr, der schon im Alter von siebenundzwanzig Jahren mit der Ehre bedacht wurde, dass man sein Porträt auf einer großen Münze abbildete sowie 1561 auf zwei kleineren Münzen, war aber auch als Freund und Förderer der Wissenschaften berühmt. So schrieb er verschiedene Abhandlungen über die Chemie in deutscher und lateinischer Sprache und trat 1531 mit Paracelsus in Verbindung, als dieser sich in St. Gallen aufhielt. Außerdem unterstützte Schowinger die Reformation und hielt mit deren Vertretern Kontakt.
Als Besitz erwarb er die Schlösser Horn am Bodensee und Weinstein im Rheintal.
Der St. Gallener Bürger Bartholomäus Schowinger war durch Geschäfte im Eisenhandel zu großem Reichtum gelangt. Intensive Geschäftskontakte pflegte er vor allem mit seinem Bruder, der in München Handelsherr war. Außerdem machte sich Schowinger als Förderer der Wissenschaften einen Namen.
Die Familie der Schowinger (auch Schobinger) war seit dem 14. Jahrhundert im Dienst der Abtei St. Gallen zu Ansehen gelangt.
Die Söhne des Hans Schowinger, der ebenfalls in St. Gallen arbeitete, ließen sich Anfang des 16. Jahrhunderts an verschiedenen Orten nieder. Heinrich (1489-1537) zog beispielsweise nach München, wo er eine Bürgerstochter heiratete und als Handelsherr tätig wurde und damit die Münchner Linie der Familie begründete.
Sein jüngerer Bruder Bartholomäus Schowinger erwarb durch seine Heirat mit der Tochter des St. Gallener Zunftmeisters Michael Schappeler 1525 das Bürgerrecht der Stadt. Bartholomäus Schowinger, der zweiunddreißig Jahre lang (1550-82) Mitglied des Stadtrats war, kam durch Eisenhandel zu großem Reichtum. Für die Zeit zwischen 1521 und 1530 sind seine ersten Geschäftsverbindungen mit seinem Bruder Heinrich in München bezeugt, woraus sich die Schobinger'sche Handelsgesellschaft entwickelte. Der Handelsherr, der schon im Alter von siebenundzwanzig Jahren mit der Ehre bedacht wurde, dass man sein Porträt auf einer großen Münze abbildete sowie 1561 auf zwei kleineren Münzen, war aber auch als Freund und Förderer der Wissenschaften berühmt. So schrieb er verschiedene Abhandlungen über die Chemie in deutscher und lateinischer Sprache und trat 1531 mit Paracelsus in Verbindung, als dieser sich in St. Gallen aufhielt. Außerdem unterstützte Schowinger die Reformation und hielt mit deren Vertretern Kontakt.
Als Besitz erwarb er die Schlösser Horn am Bodensee und Weinstein im Rheintal.