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Ludwig I.

 

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Maximilian Joseph von Montgelas in der Tracht des Hubertusordens (1804)

1804

Joseph Hauber (1766–1834), München, 1804

Gemälde, Halbfigurenporträt

Öl auf Leinwand, 81 x 64 cm

Der Minister wird auf diesem Porträt des in Geratsried geborenen Malers Joseph Hauber in der Tracht des Hausritterordens vom hl. Hubertus dargestellt. Der Hubertusritterorden war der einzige Zivilorden, den die Wittelsbacher in jener Zeit verliehen. Laut Ordensstatuten vom 30. März 1800 wurde diese Auszeichnung für besondere Verdienste „um Uns, Unser Durchlauchtigstes Churfürstl. Haus und Unsere Länder und Provinzen“ verliehen. Montgelas hatte den Orden bereits im Jahr 1800 erhalten.

Das Gemälde diente als Vorlage für etliche Radierungen, etwa auch für einen Stich von Carl Ernst Heß aus dem Jahr 1816. Rechts oben am Bildrand ist das Grafenwappen Montgelas’ zu erkennen. Es wurde erst nachträglich eingefügt, nach dem Erhalt der Grafenwürde 1809.

Beleg:

Bayern entsteht. Montgelas und sein Ansbacher Mémoire von 1796, hrsg. von Michael Henker, Margot Hamm und Evamaria Brockhoff (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Nr. 32), Augsburg 1996, S. 76 f.

Künstler, Ersteller / Fotograf: Joseph Hauber (Maler)
Lageort: Privatbesitz
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg