Diözese Augsburg


 


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Klostername: Polling, Ortsname: Polling
Polling - Wallfahrtsort und Hort der Wissenschaft   Das spätere Stift Polling wurde im 8. Jahrhundert (um 753) als Benediktinerkloster gegründet. Der Mönch und Chronist Gottschalk (11. Jahrhundert) bezeichnet Polling als Gründung des Geschlechtes der Huosi. Die erst im 15. Jahrhundert entstandene Gründungslegende um den bayerischen Herzog Tassilo III. von Bayern ist jedoch bis heute lebendig: Danach befand sich der Agilolfinger auf der Jagd, als ein Reh oder eine Hirschkuh plötzlich stehen ... mehr


Klostername: Reimlingen, Marianhiller Missionare, Ortsname: Reimlingen
Reimlingen, Kloster der Mariannhiller Missionare – Ausbildung und Werbung für die Mission   Nach dem Ersten Weltkrieg und der Inflationszeit der 1920er-Jahre erhielt die kleine Gemeinde Reimlingen nahe Nördlingen im Ries neue Impulse durch die Ansiedlung der Mariannhiller Missionare. Die Brüder erbauten 1920 das Missionshaus St. Josef mit einer Druckerei, 1922/23 das Seminargebäude (heute Bildungshaus St. Albert), nutzten das örtliche Deutschordensschloss (bis 1984) und richteten im Bereich der Dampfbrauerei des Oberst Lutz ... mehr

Klostername: Roggenburg, Ortsname: Roggenburg
  Roggenburg, Prämonstratenserstift – ein bedeutendes Kultur- und Wirtschaftszentrum       Der Überlieferung zufolge stifteten um 1126 Graf Bertold von Bibereck mit seiner Frau sowie seine beiden Brüder Konrad (Bischof von Chur, reg. 1122–1145) und Siegfried (Domherr in Augsburg) auf Veranlassung des hl. Norbert ein Doppelkloster an ihrem Stammsitz in Roggenburg. Die ersten Prämonstratenser kamen um 1130 aus dem nahe gelegenen Kloster Ursberg. Sie siedelten sich zunächst beim Schlossweiher an, zogen aber bald auf ... mehr

Klostername: Schongau, Ortsname: Schongau
Schongau  ? ein Karmel am Lech   Im heutigen Alten- und Pflegeheim der Heilig-Geist-Stiftung in Schongau wohnten vor 250 Jahren Mönche. 1719 ließen sich die Unbeschuhten Karmeliten in Schongau nieder, ein Jahr später wurde mit der Errichtung von Kirche und Kloster begonnen. Erste Vorarbeiten sind bereits 1716 in den Spitalsrechnungen nachweisbar, die Niederlassung der Karmeliten war somit schon länger geplant. Die Pläne für Kirche und Kloster der Karmeliten stammten vom Ordensarchitekten Dominikus ... mehr

Klostername: Schrobenhausen, Ortsname: Schrobenhausen
  Schrobenhausen, Franziskanerkloster – Seelsorge und Beistand in allen Lebenslagen       Der Rat der Stadt Schrobenhausen begann 1625 an dem neuen Friedhof vor dem Unteren Stadttor mit dem Bau einer Allerheiligenkapelle. Viele Bürger stifteten dafür Geld und Baumaterial. Durch den Einfall der Schweden 1632 wurden die Bauarbeiten für längere Zeit unterbrochen. 1642 wandte sich die Bürgerschaft an das Franziskanerkloster Ingolstadt mit der Bitte, eine Niederlassung des Ordens beim neuen Friedhof in Schrobenhausen einzurichten. ... mehr

Klostername: Sonthofen, Ortsname: Sonthofen
Sonthofen-Altstädten, Kloster Altstädten – Fürsorge und Pflege Die karitativ tätige Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus wurde 1652 in Nancy gegründet. Seit der Eröffnung des Generalmutterhauses in Trebnitz 1871 breitete sich der Orden in Schlesien weiträumig aus. 1933 zählte man im Erzbistum Breslau knapp 160 Niederlassungen mit rund 1600 Schwestern. Die Frauen engagierten sich vor allem in der Krankenpflege, der Kinderbetreuung und führten Haushaltungsschulen. Nach den durchlittenen Verfolgungen durch ... mehr

Klostername: Steingaden, Ortsname: Steingaden
  Steingaden, Prämonstratenser – Hauskloster der Welfen       Herzog Welf VI. (1115–1191), Sohn von Herzog Heinrich IX. von Bayern, gründete Kloster Steingaden im Jahr 1147 an der Fernstraße, die von Augsburg über Schongau zum Alpenpass führte. Die Niederlassung sollte als Hauskloster und Grablege der Welfen dienen. Welf VI. übergab es der Prämonstratenserabtei Rot an der Rot zur Besiedlung mit Mönchen. 1156 wurde das Kloster, das von Anfang an Reichsfreiheit genoss, unmittelbar dem Papst ... mehr


Klostername: Thierhaupten, Ortsname: Thierhaupten
Thierhaupten - arme Benediktiner zwischen Altbayern und Schwaben  Tassilo III., der letzte bayerische Stammesherzog aus dem Geschlecht der Agilolfinger (reg. bis 788), gilt in der Überlieferung als Stifter des Klosters um die Mitte des 8. Jahrhunderts. Der Name "Thierhaupten" deutet auf den Schauplatz eines heidnischen Kults hin, dessen Tradition durch das Wirken von Mönchen verdrängt werden sollte. Noch 1787 wurde berichtet, dass das Kloster über dem Fundort eines Tierschädels erbaut worden ... mehr


Klostername: Türkheim, Ortsname: Türkheim
  Türkheim, Kapuzinerkloster – über 250 Jahre Seelsorge       Das Kapuzinerkloster in Türkheim verdankte seine Existenz Herzog Maximilian Philipp, dem Bruder des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern, und dessen Gemahlin Mauritia Febronia, die in Türkheim residierten und die fromme Stiftung vornahmen. Sie hatten sich bereits zuvor (1683/84) in unmittelbarer Nähe zu ihrem Schloss von Johann Schmuzer aus Wessobrunn eine Loretokapelle, eine Nachbildung der Casa Santa von Loreto, erbauen lassen. Anschließend wurden an deren ... mehr

Klostername: Tutzing, Mutterhaus der Missionsbenediktinerinnen , Ortsname: Tutzing
  Tutzing, Mutterhaus der Missionsbenediktinerinnen – Weltweiter Einsatz       Der aus der Schweiz stammende Benediktiner Pater Andreas Amrhein (1844–1927) aus Kloster Beuron verfolgte die Absicht, die benediktinische Mission in den außereuropäischen Raum auszuweiten. Er wollte damit an die mittelalterlichen Leistungen seines Ordens bei der Christianisierung des Abendlandes anknüpfen. 1883 erhielt er von seinem Abt die Erlaubnis, sich für diese Aufgabe zu engagieren und wurde dafür freigestellt. Papst Leo XIII. erteilte am 28. Juni ... mehr
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