Regensburg, Dienerinnen vom Heiligen Blut


 

GESCHICHTE

Regensburg, Dienerinnen vom Heiligen Blut – Missionierung der modernen Gesellschaft

Die Kongregation der Dienerinnen vom Heiligen Blut (SAS; Sorores Ancillae Sanctissimi Sanguinis) ist Teil einer jungen internationalen Bewegung in der katholischen Kirche, die unter dem Namen „Geistliche Familie vom Heiligen Blut“ von P. Winfried M. Wermter 1987 gegründet wurde. Zu ihr gehören neben den Dienerinnen vom Heiligen Blut die Oratorianer des hl. Philipp Neri in Aufhausen (CO) – „Oratorianer vom Heiligen Blut“ und der Freundeskreis der Geistlichen Familie vom Heiligen Blut (CSS). Die Gemeinschaften SAS und CSS wurden 2009 durch den Bischof von Feldkirch (Vorarlberg, Österreich) kanonisch errichtet.

Bischof Gerhard Ludwig Müller führte am 20. November 2009 die Einweihung der Niederlassung der Dienerinnen vom Heiligen Blut in Regensburg (Wittelsbacherstraße 7) durch. Diese erwuchs aus der Gemeinschaft der Missionarinnen vom Kostbaren Blut (MSC), die seit 2005 mit drei Schwestern in der Domstadt wirkt. Die Mitglieder der „Geistlichen Familie“ arbeiten in der Seelsorge eng zusammen. Sie setzen sich für die Verbreitung des Evangeliums in der modernen Gesellschaft, die Neubelebung des Glaubens bei getauften Katholiken und die Missionierung von Nicht- oder Andersgläubigen ein. In diesem Rahmen bieten sie Einkehrwochenenden, Exerzitien und „Kloster auf Zeit“ an, veranstalten „Herz-Maria-Sühne-Samstage“, Kinder-, Jugend- und Familienfeste und verschiedene Formen gemeinsamen Gebets wie Andachten, den „Rosenkranz vom Kostbaren Blut“, Anbetung vor dem Allerheiligsten, Fürbittengebete. Die Schwestern engagieren sich auch in der Pfarrseelsorge der Stadtpfarrei St. Emmeram. Seit 2009 hat das Noviziat, seit 2010 auch das Generalat des Ordens seinen Sitz im Regensburger Kloster. 2010 wurden von hier aus fünf Schwestern entsandt, die eine neue Ordensniederlassung in Flensburg begründeten. Zum Regensburger Konvent gehörten 2011 zwölf Schwestern, unter ihnen sieben Novizinnen aus Bayern und Polen. Weitere Standorte des Ordens im Freistaat befinden sich in Aufhausen (Oberpfalz) und Reisbach (Niederbayern). Sie alle unterstehen dem österreichischen Mutterhaus in Hittisau (Vorarlberg).

 

(Christine Riedl-Valder)

Link:

http://dienerinnen.org/

http://www.blut-christi.de/ 



 

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