SCHWABEN


 


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Klostername: Lindau, Terziarinnen (Beginen), Ortsname: Lindau (Bodensee)
Lindau, Kloster der Franziskaner-Terziarinnen – Heimstatt für Bürgerfrauen   Im Jahr 1241 existierte auf dem Schwesternberg bei Schachen eine Gruppe frommer Frauen, die ohne bestimmte Regel in Gemeinschaft zusammenlebten. Da die Obrigkeit drohte, diese Einrichtung aufzuheben, nahmen sich die Lindauer Barfüßer ihrer an und vermittelten ihnen die Regel vom Dritten Orden des hl. Franziskus. Der Konstanzer Bischof Heinrich I. genehmigte diese Statuten, mit denen sich die Gemeinschaft als Terziarinnen an die franziskanische ... mehr

Klostername: Lindau, Kanonissenstift, Ortsname: Lindau (Bodensee)
  Lindau, Kanonissenstift Unsere Liebe Frau – Exklusive Wohnstätte für adelige Töchter       Laut Gründungslegende geriet Graf Adelbert von Rätien aus dem Geschlecht der Burcharde im Jahr 810 bei einer Überfahrt auf dem Bodensee in einen gefährlichen Sturm. Er gelobte bei seiner Rettung an der Stelle, an der er wieder festen Boden unter den Füßen hätte, ein Kloster zu errichten. In schriftlichen Quellen ist erstmals 882 ein Kloster an diesem Ort erwähnt. Es ... mehr


Klostername: Memmingen, St. Elisabeth, Ortsname: Memmingen
Augustiner-Eremitinnen in Memmingen ? selbstbewusste Frauen in der Reformation   Der genaue Gründungszeitpunkt des Konvents der Augustinerinnen in Memmingen ist nicht bekannt. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Frauenkloster in einer Schutzbulle des Papstes Alexander IV. aus dem Jahr 1256. Die Gemeinschaft in Memmingen hatte sich sicherlich auch unter dem Einfluss der Heiligsprechung der Elisabeth von Thüringen gebildet. In verschiedenen Städten schlossen sich damals fromme Frauen zusammen um nach dem Vorbild Elisabeths Armen ... mehr

Klostername: Memmingen, Hlg. Geist, Ortsname: Memmingen
Die Chorherren vom Hl. Geist in Memmingen   Die Anfänge dieses Stifts liegen im Dunkeln. Fälschungen verweisen auf das Jahr 1010. Ob 1160 im Rahmen der Gründung der Stadt Memmingen ein Spital errichtet wurde, ist ebenfalls nicht zu klären. Nach einer in der älteren Literatur abgedruckten Gründungsurkunde, deren Original mittlerweile verloren ging, wurde das Hospital von Graf Heinrich von Neuffen-Weißenhorn und seiner Frau Hedwig im Jahr 1210 erbaut und dem Orden der ... mehr

Klostername: Memmingen, St. Johannes Baptist, Ortsname: Memmingen
Die Memminger Bürgersöhne im Augustinerkloster St. Johannes Baptist   Die Anfänge des Augustinereremitenklosters in Memmingen sind nicht genau geklärt. Wahrscheinlich ging das Kloster aus einem Zusammenschluss von Klausnern hervor, die sich 1280 zur Errichtung eines Klostergebäudes in der Stadt entschlossen. Die Initiative dazu ging vom Rat der Stadt aus, den das Kloster auch als Stifter anerkannte. Die Verwaltung des Klostervermögens oblag einem Prior und zwei Ratsmitgliedern. Schon früh übernahmen die Mönche die ... mehr

Klostername: Memmingen, Antoniterkloster, Ortsname: Memmingen
Die heilenden Antoniter in Memmingen   In der französischen Stadt Saint-Antoine entstand Ende des 11. Jahrhunderts am Aufbewahrungsort der Reliquien des heiligen Eremiten Antonius (nicht zu verwechseln mit dem hl. Antonius bneine Bruderschaft, die sich der Pflege und Versorgung von Kranken und Pilgern widmete. Aus der Bruderschaft entwickelte sich ein Orden, der weitere Niederlassungen gründete. Bekannt wurde die Antoniter vor allem durch ihre Erfolge bei der Heilung des ?Mutterkornbrands?, auch ?Antoniusfeuer? oder ... mehr


Klostername: Memmingen, Schottenkloster, Ortsname: Memmingen
  Memmingen, Schottenkloster St. Nikolaus – eine verkümmerte Stiftung       Der 1128 urkundlich als „oppidum“ (befestigte Siedlung) erwähnte Ort Memmingen war zu jener Zeit bereits ein Herrschaftszentrum der Welfen an der Kreuzung der Salzstraße von München zum Bodensee und der Handelsstraße von Ulm nach Kempten. Herzog Welf VI. (1115–1191) von Bayern, Herzog von Spoleto und Markgraf von Tuscien (die heutige Toskana), gründete hier zwischen 1178 und 1191 nach der Rückkehr von seiner zweiten ... mehr

Klostername: Augsburg, St. Sebastian, Ortsname: Augsburg
Die Kapuziner in Augsburg  Die ersten Kapuziner, die Patres Prinz Ludwig von Sachsen und Niccolo aus Mantua, kamen im Jahr 1600 heimlich aus Graz in die Reichsstadt Augsburg. Markus Fugger hatte sie geholt, um das religiöse Leben der katholischen Minderheit zu stärken. Die beiden Mönche fanden zunächst ihr Domizil bei den Augustinerchorherren von Heiligkreuz. 1601 gelang es den Fuggern im Ulrichsviertel an der Stadtmauer ein Grundstück für eine Klostergründung bereit zu ... mehr


Klostername: Holzen, Ortsname: Allmannshofen
Kloster Holzen - Benediktinerinnen im Tal der Schmutter   Die Legende berichtet von der Stiftung des Klosters durch einen Grafen Marquard von Donnersberg im Jahr 1150. Seine Gemahlin war gestorben und er selbst schwer erkrankt. Für den Fall der Genesung gelobte er eine Klostergründung am Fuße des Berges bei der Johannes-Kapelle am Neuwasser, einer Abzweigung der Schmutter. Der tatsächliche Gründer des Klosters Holzen könnte ein Siegfried von Donnersberg gewesen sein. So nannte eine ... mehr

Klostername: Kühbach, Ortsname: Kühbach
Kloster Kühbach ? Abtei der bayerischen Herrscher   Kühbach liegt im ?Wittelsbacher Land?. Der Landkreis Aichach-Friedberg im Städtedreieck München ? Augsburg ? Ingolstadt trägt diese Bezeichnung nach der bei Aichach liegenden Burg ?Wittelsbach?, die dem tausendjährigen Herrschergeschlecht der Bayern seinen Namen gab. Der Ort stand selbst lange Zeit in engem Kontakt zum bayerischen Herrscherhaus. Einst stifteten in Kühbach Graf Adalbero von Sempt-Ebersberg und seine Gemahlin Wildburg ein Kloster der Benediktinerinnen zu Ehren ... mehr

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