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Klostername: Bedernau, Ortsname: Breitenbrunn
Bedernau ? ?Bete und arbeite?   Schwigger II., Herr von Mindelheim, begründete im Jahr 1250 in dem Ort Bedernau (Gemeinde Breitenbrunn) ein Hospital der Wilhelmiten. Die Glaubensbrüder gehörten einem italienischer Eremitenorden an, der von Wilhelm von Malavalle (gest. 1157) gegründet und 1249 von der katholischen Kirche anerkannt wurde. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich die Wilhelmiten auch nördlich der Alpen. Die Brüder lebten nach der Benediktinerregel und deren Leitsatz ?ora et ... mehr

Klostername: Buxheim, Ortsname: Buxheim
Buxheim - Deutschlands größte KartauseDie Tradition einer geistlichen Gemeinschaft in Buxheim reicht zurück in die Zeit um 1100. Damals begründete das Augsburger Domkapitel ein Kollegiatstift. Buxheim, zwischen der Iller und Memmingen gelegen, befand sich seit der Mitte des 10. Jahrhunderts im Besitz der Augsburger Domkirche, vermutlich als Schenkung der Grafen von Dillingen, also der Familie des hl. Ulrich. Während seiner mehrhundertjährigen Existenz diente das Kollegiatstift "Unserer Lieben Frau" zur Versorgung des ... mehr


Klostername: Grönenbach, Ortsname: Grönenbach
Grönenbach ? Lobgesang für den Herrn und die Stifterfamilie   Der Ritter Ludwig von Rothenstein und seine Gemahlin, eine geborene von Hürnheim, finanzierten im Jahr 1479 in ihrer Herrschaft Grönenbach ein Kollegiatstift für zwölf Kanoniker und einen Dekan. Mit dieser guten Tat sicherten sie sich neben dem Seelenheil auch eine Familiengrablege und ein beständiges, festliches Totengedenken für sich und verstorbene Angehörige.  Der Stiftsdekan hatte die Einhaltung der vom Augsburger Bischof festgelegten Statuten ... mehr

Klostername: Klosterbeuren, Ortsname: Babenhausen
  Klosterbeuren, Franziskanerinnenkloster St. Franziskus – wertvoller Reliquienschatz       Zum Wohle ihres Seelenheils beschenkten die Ritter Heinrich und Eberhard von Schönegg die Augustinerinnen von Wurzach im Jahr 1273 mit einer Kapelle sowie „drei Huben an Wald, Wiesen, Feld und Garten“ in „Beuren“. Im 14. Jahrhunderts ging deren Kloster in den Besitz der Nonnen vom Dritten Orden des Hl. Franziskus über. Durch den Verkauf des Klosterhofs im Jahr 1433 waren die Franziskanerinnen in der ... mehr

Klostername: Mindelheim, Hlg. Kreuz, Ortsname: Mindelheim
  Mindelheim, Heilig Kreuz – eifrige Katholikinnen       1456 schlossen sich in Mindelheim die sechs Bürgerstöchter Anna Kaut, Barbara Bader, Elisabetha Deschler, Afra Weyler, Anna Fingerl und Anna Schneider zusammen, um gemeinsam nach der dritten Regel des hl. Franziskus zu leben. Schwestern aus Klosterbeuren unterwiesen sie in den Ordensregeln. Die Frauen erwarben das Haus des Priesters Konrad Widemann in der Nähe der Pfarrkirche St. Stephan und begründeten hier ihr Kloster. 1490 willigten sie ... mehr


Klostername: Mindelheim, Augustinerkloster, Ortsname: Mindelheim
  Mindelheim, Augustinereremiten – eindringliche Prediger       Der Edle Schwigger II. von Mindelberg ließ im Jahr 1250 in Bedernau bei Mindelheim ein Kloster für die Wilhelmiten erbauen und übergab der Glaubensgemeinschaft für ihren Unterhalt die Kirche, die Mühle und den Zehent. Als Papst Alexander IV. 1256 mehrere kleine Orden zu einem neuen Bettelorden, den Augustinereremiten, zusammenschloss, fanden sich auch Vertreter der Wilhelmiten, die dabei mitwirken wollten, unter ihnen die Bedernauer Wilhelmiten, die in ... mehr

Klostername: Ottobeuren, Ortsname: Ottobeuren
Ottobeuren - Der Schwäbische Escorial Die spätere Reichsabtei führt ihre Entstehung zurück auf den Adeligen Silach. Seine Familie gründete im Jahr 764 in "Uttinburra", d.h. "bei den Höfen des Utto", ein Eigenkloster. Für die Stiftung wurden Reliquien des hl. Alexander aus Rom beschafft. Noch heute hütet Ottobeuren einen kostbaren Seidenmantel aus dieser Zeit. Bedeutsam wurde der hl. Ulrich für die von seinem Neffen Adalbero geleitete Abtei. Ulrich verschaffte dem Kloster die ... mehr


Klostername: Wörishofen, Ortsname: Bad Wörishofen
Das Dominikanerinnenkloster Maria Königin der Engel in Bad Wörishofen – die Anfänge der Kneipp‘schen Wasserkur   Ausgangspunkt für die Gründung des Klosters Maria Königin der Engel war der Wunsch des um religiöse Erneuerung bemühten Papstes Clemens XI. (Amtszeit. 1700–1721), dass in jeder Provinz je zwei Männer- und zwei Frauenklöster nach der „strengen Observanz“ leben sollten. Neben absolutem Regelgehorsam und vollständiger Klausurierung in Einsamkeit und Stille beinhaltete dies auch den vollständigen Verzicht auf ... mehr

Klostername: Türkheim, Ortsname: Türkheim
  Türkheim, Kapuzinerkloster – über 250 Jahre Seelsorge       Das Kapuzinerkloster in Türkheim verdankte seine Existenz Herzog Maximilian Philipp, dem Bruder des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern, und dessen Gemahlin Mauritia Febronia, die in Türkheim residierten und die fromme Stiftung vornahmen. Sie hatten sich bereits zuvor (1683/84) in unmittelbarer Nähe zu ihrem Schloss von Johann Schmuzer aus Wessobrunn eine Loretokapelle, eine Nachbildung der Casa Santa von Loreto, erbauen lassen. Anschließend wurden an deren ... mehr

Klostername: Bad Wörishofen, Barmherzige Brüder, Ortsname: Bad Wörishofen
Bad Wörishofen, Barmherzige Brüder – Die Erben des „Wasserdoktors“ Der berühmte „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp (1821?1897) entschloss sich im Alter von 72 Jahren, sein Lebenswerk in Bad Wörishofen den Barmherzigen Brüdern zu übereignen. Bereits ab Oktober 1892 assistierten ihm drei Fratres im 1891 eröffneten Sebastianeum, dem ersten Kurhaus für Priester und Ordensmänner, und erlernten seine Heilmethode. Einer von ihnen war Bonifaz Reile, der als Prior in St. Wolfgang in Neuburg gewirkt hatte ... mehr
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